Dein iPhone ist längst die beste Kamera, die du hast. Hol sie in OBS.
Zwei OBS-Quellen – eine Kamera und eine Bildschirmspiegelung – direkt mit deinem iPhone oder iPad verbunden, über WLAN oder USB. Kein Treiber für eine virtuelle Kamera, kein RTMP-Server, kein Abo.
Der Live-Bildschirm der App mit geöffneter Einstellleiste: ein einziger Regler, dessen Funktion die Chips wählen. Der rote Rahmen ist das Tally-Licht – diese Quelle ist auf Sendung. Jedes Bedienelement hier gibt es auch im Browser auf dem Computer.
Einrichtung
Drei Schritte, etwa drei Minuten
Plugin auf den Computer, App aufs Smartphone, Quelle in OBS. Keine Router-Konfiguration, kein Konto.
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OBS-Plugin installieren
Ein Installationsprogramm für Windows und macOS, ein Tarball für Linux. Fügt deinem vorhandenen OBS zwei Quellen hinzu.
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iPhone-App installieren
Kostenlos im App Store. Oder tritt der TestFlight-Beta bei, installiere den unsignierten Build per Sideloading oder kompiliere die App selbst.
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Quelle in OBS hinzufügen
Quellen → + → LensLink Camera, dann dein Smartphone auswählen oder das Kabel anschließen. Nach ein, zwei Sekunden erscheint das Bild.
Was du bekommst
Eine echte Kameraquelle, kein Webcam-Behelf
Das Smartphone kodiert in Hardware, das Plugin dekodiert auf deiner GPU und übergibt OBS die Frames. Eine Verbindung, nichts dazwischen.
Bis zu 4K mit 60 fps
H.264 oder HEVC. Die Auswahl bietet nur Kombinationen an, die deine Kamera tatsächlich unterstützt.
WLAN oder USB
USB braucht kein Netzwerk, hält die Latenz am stabilsten und lädt das Smartphone beim Streamen. Mit WLAN fällt das Kabel weg.
Steuerung vom Computer aus
Zoom, Belichtung, manuelle ISO und Verschlusszeit, Fokus, Weißabgleich, Taschenlampe, Objektiv, Kamerawechsel – am Smartphone, in einem Browser-Steuerfeld oder in den Eigenschaften der Quelle.
Automatische Lippensynchronität
Das Plugin misst die tatsächliche Latenz und richtet dein eigenes Mikrofon am Bild aus. Nach etwa fünfzehn Sekunden hat es sich eingependelt und bleibt dann stabil.
Bildschirmspiegelung
Ein zweiter Quelltyp spiegelt den ganzen Bildschirm samt Ton, über die Bildschirmübertragung von iOS selbst. Gut geeignet für Mobile Games und App-Demos.
Fernstart
OBS startet die Kamera selbst, ein montiertes Smartphone muss also nie abgenommen werden. Siri und Kurzbefehle funktionieren auch.
Mehr Möglichkeiten
Was eine Webcam nicht kann
Alles optional. Ohne dein Zutun ist die Quelle eine ganz normale SDR-Kamera.
Apple Log (Beta)
Auf Pro-iPhones (iOS 17+) streamst du ein flaches 10-Bit-Log-Bild und machst das Grading mit dem OBS-Filter „LUT anwenden“. Das Plugin dekodiert es originalgetreu und lässt das Bild ansonsten unangetastet.
HDR in HLG (Beta)
10-Bit-HLG über HEVC, auf Kameras, die das unterstützen. OBS stellt es auf SDR- und HDR-Leinwänden gleichermaßen korrekt dar.
Virtueller Greenscreen (Beta)
Das Smartphone färbt vor dem Kodieren alles außer dir einfarbig grün, und das Plugin fügt einen passend eingestellten Chroma-Key-Filter hinzu. Mit Tiefendaten von Face ID oder LiDAR blendet eine Entfernungsgrenze Personen aus, die hinter dir vorbeigehen.
Jedes Objektiv, live umschaltbar
Haupt, Ultraweitwinkel, Tele, Frontkamera – mitten im Stream umgeschaltet, ohne dass die OBS-Quelle abbricht.
GPU-Dekodier-Pipeline (Beta)
Dekodiertes Video bleibt auf der Grafikkarte, statt den Umweg über den Arbeitsspeicher zu nehmen. Weniger CPU-Last und Latenz, vor allem bei 4K.
Zustand immer im Blick
Dekodierte Bildrate, Bitrate der Übertragung und gemessene Latenz – pro Smartphone, jede Sekunde – in der Statusleiste von OBS und in einem andockbaren Panel.
Auf einen Blick
Technische Daten
| Video | Bis zu 3840×2160 mit 60 fps, H.264 oder HEVC. HDR (HLG) und Apple Log als Beta. |
| Latenz | Etwa 60 ms über USB bei 1080p oder 4K. Über WLAN höher und schwankender. |
| Übertragung | USB oder lokales WLAN. Eine TCP-Verbindung, keine Weiterleitung über die Cloud. |
| Audio | Optional das Mikrofon des Smartphones als Ton der Quelle, eine Zeitreferenz für die Lippensynchronität oder bei der Bildschirmspiegelung der Systemton. |
| Computer | OBS Studio 32+ unter Windows, macOS oder Linux. USB unter Windows braucht iTunes für Apples Treiber. |
| Smartphone | iPhone oder iPad mit iOS/iPadOS 15+. |
| Kameras | Mehrere gleichzeitig: eine Quelle pro Smartphone, jede einzeln steuerbar. |
| Preis | Kostenlos, GPL-2.0-or-later. Kein Konto, kein Wasserzeichen, keine Bezahlversion. |
Dokumentation
Geschrieben, um Fragen zu beantworten
Jeder Bildschirm, jede Einstellung, jeder Fehlerfall – auch die unbequemen, etwa warum iOS DRM-Ton während einer Übertragung stummschaltet und warum USB unter Windows iTunes braucht.
- InstallationPlugin und App, für jede Plattform, auch aus dem Quellcode.
- VerbindenWLAN, USB, mehrere Smartphones und jede Statusmeldung erklärt.
- Kamera und BildObjektive, Formate, manuelle Belichtung, HDR, Apple Log, Greenscreen, gespeicherte Einstellungen.
- FehlerbehebungSymptom für Symptom, mit den Logzeilen, die du prüfen solltest.